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Brasil
Publicações Técnicas

Sicherungsmaßnahmen und Konzepte zur Überbrückung potentieller Erdeinbrüche

Resumo

Der Ausbau des Straßennetzes sowie die Nutzung von Flächen in Bereichen des zum größten Teil eingestellten, untertägigem Bergbaus erfordern vielmals Sicherungsmaßnahmen. Der Einbruch oberflächennaher, stillgelegter Stollen oder Schächte führt zu Tagebrüchen oder Versätzen. Diese können fatale Folgen haben, insbesondere wenn sie im Bereich von hochfrequentierten Verkehrsflächen, wie zum Beispiel Autobahnen, auftreten. Die Sicherung solcher Bereiche kann vielfältig erfolgen. Der vorliegende Beitrag wird unterschiedliche Konzepte beschreiben und miteinander vergleichen. Im Anschluss erfolgt eine detaillierte Beschreibung, wie Erdfälle und Schächte mit Bewehrungslagen aus Geokunststoffen gesichert werden können, sowie verfügbarer Messtechnik zur frühzeitigen Erkennung von eintretenden Erdfällen.

Conclusão

Durch Erdfälle verursachte Schäden an Verkehrswegen können gravierende Behinderungen im privaten und öffentlichen Verkehr entstehen. In ehemaligen Bergbauregionen wie dem Ruhrgebiet oder Regionen Thüringens und Sachsens sind Erdfälle bekannt. Jedoch im Zuge steigender Grundwasserspiegel, die sich nach der Stilllegung des Bergbaubetriebes einstellen werden, ist zukünftig mit einer Zunahme von Problemen zu rechnen. In anderen Regionen treten Erdfälle, Bodenabsenkungen und Hohlräume aufgrund von Karstprozessen auf. Die Verwendung geosynthetischer Bewehrungen zur Teil- oder Vollsicherung von Verkehrswegen gegen Erdeinbrüche wird in Deutschland bereits seit mehr als 20 Jahren erfolgreich praktiziert. Ausreichend hohe Zugfestigkeiten, Dehnsteifigkeiten sowie die hohe Duktilität von Geokunststoffbewehrungen sind hierfür maßgebliche technische Parameter.