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Brasil
Publicações Técnicas

Der Cottbusser Ostsee - Erosionssicherung des Flutungsbauwerkes

Resumo

Der Tagebau Cottbus–Nord lieferte über 30 Jahre lang rund 220 Mio. Tonnen Braunkohle in das nahe gelegene Braunkohlekraftwerk Jänschwalde. Nachdem die Förderung im Dezember 2015 abgeschlossen wurde, haben die Vorbereitungen für die Umwandlung des Tagebaurestloches in einen See begonnen. Das aus dem Hammergraben übergeleitete Wasser wird über eine Flutungsanlage bis auf den Grund des zukünftigen Ostsees geleitet. Um den im Bereich der Flutungsanlage anstehenden Sandboden gegen Erosion zu schützen und somit eine dauerhafte Funktion der Anlage zu gewährleisten, wird die gesamte Flutungsanlage mit einem Deckwerkssystem versehen. Aufgrund der vorgesehenen maxi-malen Abflussleistung von bis zu 5 m³/s, der starken Neigung von bis zu 28° sowie um einen flächenhaften Erosionsschutz zu gewährleisten, besteht diese aus einer geotextilen Betonmatte, die ein kohärentes Deckwerk mit einer durchschnittlichen Dicke von 17 cm darstellt. Die vorkonfektionierte Betonmatte wird auf das aus dem anstehenden Boden modellierte Gerinne gelegt und mit Ort-Beton verfüllt. Bedingt durch den flexiblen Charakter der textilen Schalung passt sich die befüllte Betonmatte perfekt an die modellierte Gerinnestruktur an.