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Publicações Técnicas

Synergiepotenziale im Bodenmanagement durch den Einsatz von Geokunststoffen

Resumo

Intelligentes

Bodenmanagement ist ein klassisches Beispiel für Synergien im Erd- und Grundbau

aber keine neue Erfindung: Die Verwendung von Aushubmassen oder

Tunnelausbrüchen für nahegelegenen Dammbau mit ausgeglichener Massenbilanz, die

Nutzung von gebrochenem und gesiebtem Betonabbruch und Mauerwerk oder sogar die

Verwendung von Sekundärbaustoffen wie Aschen, Schlacken oder ggfs. sogar

umweltrelevanten Böden ist, sowohl aus kommerziellen, bisweilen aber auch unter

technischen Gesichtspunkten naheliegend und schon häufig praktiziert worden.

Ebenso etabliert ist mittlerweile auch der Einsatz von Geokunststoffen für die

Lösung verschiedenster Aufgabenstellungen in der Geo- oder Umwelttechnik sowie

dem Wasserbau.

 

Am Beispiel der

Sanierung des Schmelzteiches Bernsdorf, soll im Folgenden aufgezeigt werden,

wie Synergiepotenziale im Bodenmanagement durch den Einsatz von Geokunststoffen

erhöht oder erst geschaffen werden können.

Conclusão

Schlussfolgerung

Geokunststoffe können einen wesentlichen Beitrag zur Vergrößerung oder Generierung von Synergieeffekten im Bodenmanagement beitragen. Typische und bekannte Beispiele hierfür sind die:

· Verwendung von Geogittern mit dem Ziel einer Optimierung der Geometrie von Schüttungen aus Aushubmassen oder Tunnelausbruch (Kunststoff Bewehrte Erde, KBE),

· Verwendung von geosynthetischer Bewehrung zur Aufnahme von Defizitkräften infolge ungenügender bodenmechanischer Kennwerte von Aushubmassen oder Tunnelausbruch welcher andernfalls entsorgt werden müssten,

· Verwendung von geosynthetischen Abdichtungen wie KDB oder GDT zur Einkapselung von belasteten Böden oder Sekundärbaustoffen und Eröffnung der Nutzung als Baumaterial für Lärmschutzwälle.

Die Verwendung von geosynthetischen Schlauchgeweben eröffnet ein weiteres, bisher weniger bekanntes Anwendungsgebiet, nämlich die gleichzeite Entwässerung, Stabilisierung und erosionssichere Verpackung von Feinsedimenten. Am Beispiel der Sanierung des Schmelzsees in Bernsdorf bei Dresden konnte gezeigt werden, dass durch die Verwendung von geosynthetischen Schlauchgeweben eigentlich zu entsorgendes Feinsediment als Baumaterial eingesetzt werden konnte. Das System der Schlauchentwässerung und Verpackung von Feinsedimenten stellt eine ökologisch und ökonomische Alternative zu klassischen Entwässerungs- und Entsorgungskonzepten dar.

Im Zuge von Produktentwicklungen, z.B. durch die Integration von Lichtleitfasern in Asphaltbewehrung oder eine Kombination von oberflächennaher Geothermie und hochzugfester Bodenbewehrung werden zukünftig möglicherweise noch weitere Synergieeffekte nutzbar werden.